Sinnstiftung
-
Wesentlicher Treiber
Insbesondere bei den jungen Generationen ist Sinnstiftung ein wesentlicher Treiber der Arbeitszufriedenheit. Junge Menschen hinterfragen in immer mehr Bereichen die Sinnhaftigkeit, wie zum Beispiel im Konsum, im Beruf oder im Ehrenamt. Daher spielt der wahrgenommene Sinn eine wichtige strategische Rolle als Leistungsmotivator und Bindungsfaktor.
-
Individuelle Wahrnehmung
Sinnstiftung ist ein Prozess, mit dem Menschen Erlebnisse im Arbeitsumfeld in sinnvolle Einheiten einordnen. Wir leiten davon ab, dass Mitarbeitende je nach Verarbeitung der individuellen Erfahrungen, Sinnstiftung unterschiedlichst bebildern und begründen. Was für den einen Sinn macht, muss nicht unbedingt auch sinnvoll für andere sein.
-
Emotionales Bedürfnis
Sinnstiftung ist ein emotionales Bedürfnis, und zwar ein übergeordnetes und Führungskräfte können Mitarbeitende durch die Zuführung extrinsischer Motivatoren dazu bringen, dieses emotionale Bedürfnis intrinsisch zu erfüllen. Dieses „von außen zuführen“ wird dann dringlich, wenn sich Mitarbeitende nicht (mehr) selbst dazu bringen können, bspw. in persönlichen Krisen oder wirtschaftlichen Ausnahmesituationen.
-
Selbstverwirklichung in der Arbeitszeit
Für jungen Generationen ist ein Job nicht nur ein Job. Ganz im Gegenteil, insbesondere junge Mitarbeitende wollen, dass ihre Arbeit einen Sinn hat. Tatsächlich gehört dieses Element für die Generation Z zu den stärksten Treibern der Mitarbeiterbindung. Die Tage sind vorbei, an denen junge Menschen im Job einfach ihre Arbeit machen wollen und für Sinn sowie Selbstverwirklichung auf den Feierabend warten. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie sich konsequent die Frage stellen müssen, in welcher Weise Aufgaben zu Vision, Sinn (Purpose) oder Unternehmenszweck beitragen
-
-
Sinnstiftung
Anspruch vs. Realität
Im Rahmen unserer Umfrage wurde Mitarbeitenden in DACH auch die Frage gestellt „Der Auftrag oder Zweck meines Unternehmens gibt mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist.“ Insgesamt stimmte nur eine:r von drei Mitarbeitenden zu.
Dem Ergebnis dieser Umfrage stehen die Antworten aus unseren Interviews mit Führungskräften gegenüber. Denn in der Selbstbeleuchtung denkt der Großteil noch, dass es völlig ausreicht, das Unternehmensleitbild an die Wand zu hängen, damit Mitarbeitende diese Verbindung und Sinnstiftung spüren. Das reicht allerdings nicht.
Führungskräfte müssen sicherstellen, dass die Mission und der Zweck der Organisation klar und mit den Erfahrungen der Mitarbeitenden abgestimmt sind. Führungskräfte spielen dabei unseres Erachtens nach eine wesentliche und zentrale Rolle, wenn es darum geht, den Mitarbeitenden dabei zu helfen, zu verstehen, wie ihre Rollen und ihre täglichen Aufgaben und jede:r Einzelne zur Mission beitragen.
In unseren vielen Gesprächen mit Führungskräften konnten wir bisher auch feststellen, dass eines der Schlüsselelemente für den unternehmerischen Erfolg in schwierigen Zeiten darin besteht, ob die Menschen sehen können, wie ihre Arbeit mit etwas „Größerem“ verbunden ist.
Wie Sie Sinnstiftung besonders macht
Was wir Ihnen empfehlen
Erhöhen Sie das Engagement und die Zufriedenheit Ihres Teams durch sinnstiftende Arbeit! Wir unterstützen Sie dabei, eine Arbeitskultur zu schaffen, in der Ihre Mitarbeitenden den Sinn ihrer Arbeit erkennen und wertschätzen.
Warum es wichtig für Sie ist
Höheres Engagement: Menschen, die den Sinn ihrer Arbeit verstehen, sind motivierter und engagierter.
Weniger Fluktuation: Sinnstiftende Arbeit erhöht die Mitarbeiter:innenbindung und verringert die Abwanderung.
Mehr Zufriedenheit: Sinnvolle Aufgaben steigern das Wohlbefinden und die Zufriedenheit im Job.
Verbesserte Arbeitsatmosphäre: Positive und erfüllende Arbeitsumgebung.
Wie wir Sie unterstützen
Werteorientierte Workshops: Wir unterstützen bei der Identifikation und Kommunikation der Unternehmenswerte.
Individuelle Beratung: Strategien zur Integration von Sinn und Zweck in die tägliche Arbeit.
Langfristige Programme: Unterstützung bei der Implementierung einer sinnstiftenden Unternehmenskultur.