Echt nur für Weicheier?

Positives Leadership? Das ist doch nur was für Weicheier, die zu nett sind, um mal ordentlich auf den Tisch zu hauen - hohoho!

Und genau mit diesem bellenden Lacher, der die Tiefe der Aussage noch unterstreichen sollte. Genauso hat es kürzlich ein Supermanager zu mir gesagt – und dabei so viel Frust vor meinen Füßen abgeladen, dass ich beinahe Gummistiefel gebraucht hätte. Der Arme war völlig entsetzt, dass Führung nicht nur aus Kommandos brüllen und giftigen Blicken besteht. Vielleicht hatte er Angst, dass jemand ihn versehentlich für einen echten Menschen hält? 😏

Dabei ist es doch gar nicht so schwer, raus aus dem Zombieland und rein ins Mitarbeiterengagement zu kommen. Stell dir vor, du betrittst ein Unternehmen, wo die Stimmung so tot ist wie ein Montagmorgen ohne Kaffee. Niemand lacht, niemand redet, und das einzige Geräusch ist das deprimierende Tippen auf Tastaturen, die klingen, als hätten sie selbst schon resigniert. Würdest du da den Rest deines Lebens verbringen wollen? Eben. Nicht mal die Kaffeemaschine will da arbeiten!

Und genau hier wird Mitarbeiterengagement zum „Heiligen Gral“ für alle, die sich fragen, warum ihr Team nicht mit Feuer und Flamme dabei ist. Engagement ist das Herz eines Unternehmens – der Turbo, der dafür sorgt, dass morgens nicht nur der Wecker klingelt, sondern Menschen aufstehen und sagen: „Yes, ich geh zur Arbeit!“ (Ja, das gibt es wirklich – und nein, es ist kein Mythos!).

Aber warum reden plötzlich alle über Engagement, als wäre es die neueste Marvel-Premiere? Ganz einfach: Wir stecken im „War for Talents“, und der ist härter umkämpft als der letzte Keks im Pausenraum. Unternehmen kloppen sich um Talente, als gäbe es kein Morgen – und das Drama dabei könnte locker als Drehbuch für die nächste Netflix-Serie herhalten.

Dazu kommt: Die Babyboomer machen langsam Platz für die Gen Z, und das bringt frischen Wind. Diese jungen Wilden kommen nicht zur Arbeit, um den Bürostuhl warmzuhalten – die wollen Flexibilität, Sinn und ein bisschen Spaß. Und mal ehrlich: Wer könnte ihnen das verübeln? Gleichzeitig treffen im Büro Welten aufeinander. Ein Babyboomer und ein Z-ler zusammen in einem Meeting? Das ist wie eine Kreuzung aus „Dinner for One“ und einem TikTok-Tutorial.

Die Herausforderung? Genau das zu einem funktionierenden Team zu machen. Die Lösung? Leadership mit Herz und Hirn. Als Chef bist du nicht nur der Boss – du bist der Dirigent, der dafür sorgt, dass alle in deinem Team ihre Talente einbringen können, ohne dass einer dabei vom Takt gerät.

Also liebe Führungskräfte, die noch immer in den 90er-Führungsmustern kleben: Weg mit den alten Regeln, rein ins Abenteuer! Schmeißt alle Bücher aus dem letzten Jahrhundert in die Mülltonne. Die Arbeitswelt ist ein verrückter Dschungel, aber genau das macht es doch so spannend. Und Hand aufs Herz: Wer will schon ein Büro, in dem das einzige Lächeln von der Kaffeemaschine kommt?

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Der Alte hätte Nein gesagt